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Historie
Die Jahre 1995-98

1995: Deutsche Formel 3-Meisterschaft
und internationale Erfahrungen 1995 bestritt Ralf Schumacher seine zweite Formel 3-Saison im WTS-Team von Willi Weber. Auf einem Dallara 395-Opel gewann er einen Saisonlauf und wurde Vize-Meister. Seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte Ralf Schumacher beim inoffiziellen Formel 3-Weltmeisterschaftslauf in Macau. Sensationell gewann er das Rennen. Kurz darauf wurde Ralf zu Testfahrten in einem Formel 3000-Wagen des LeMans-Teams nach Suzuka in Japan eingeladen. Er erhielt daraufhin einen Vertrag für die japanische Formel 3000-Meisterschaft, auch Formel Nippon genannt.

1996: Japanische Formel 3000-Meisterschaft
In seiner ersten Formel Nippon-Saison gewann Ralf Schumacher einige Rennen und auch gleichzeitig den Titel. Parallel dazu startete er auch in der Japanischen GT-Meisterschaft auf McLaren-BMW, gewann in dieser Serie drei Rennen und wurde Vize-Meister. Ende des Jahres 1996 erhielt Ralf ein Testangebot des McLaren-Formel 1-Teams in Silverstone, danach einen Testvertrag für 1997. Doch Ralf lehnte dieses Angebot ab.

 

1997: Debüt in der Formel 1-Weltmeisterschaft
Ähnlich wie sein Bruder Michael gab auch Ralf Schumacher sein Formel 1-Debüt im Jordan-Team. Sein Teamkollege war der Italiener Giancarlo Fisichella. Bereits im dritten Rennen gelang Ralf der erste Sprung auf das Treppchen: Er wurde Dritter beim Großen Preis von Argentinien. Weitere Platzierungen in den Punkterängen gelangen ihm in Silverstone, beim Heim-Grand-Prix in Hockenheim und beim Großen Preis von Österreich auf dem A1-Ring.

Damit belegte Ralf Schumacher in der Fahrer-WM den elften Gesamtrang. Teamchef Eddie Jordan äußerte sich folgendermaßen: "Ralf Schumacher und Giancarlo Fisichella sind derzeit ohne Zweifel die besten Nachwuchsfahrer in der Formel 1."

1998: Zwei Podestplätze in der zweiten Saison
Im zweiten Formel 1-Jahr fuhr Ralf Schumacher weiterhin im Jordan-Team, allerdings nun an der Seite von Ex-Weltmeister Damon Hill und statt mit Peugeot- nun mit Mugen-Honda-Triebwerken. Für Ralf sollte diese Saison noch erfolgreicher verlaufen, als das Debütjahr 1997. Zweimal stand Ralf 1998 auf dem Treppchen: in Spa-Francorchamps als Zweiter hinter seinem Teamkollegen und in Monza als Dritter. Im Endklassement der Fahrerwertung belegte Ralf Schumacher Rang zehn mit 14 Punkten.

Bemerkenswert: In Spa, beim Jordan-Doppelsieg, wurde Ralf per Stallorder eingebremst, obwohl er schneller war als sein Teamkollege Hill. Daraufhin meinte Ralf Schumacher: "Es war das erste Mal, dass ich einer Stallorder folgen musste. Ich hoffe, es war auch das letzte Mal!".

 
 
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