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Historie Das Jahr 2002
Und dann der Hammer: Von einem Tag auf den anderen zaubert Ferrari eine Überlegenheit auf die Strecke, die die Konkurrenz fast lähmt. Innerhalb von 300 Imola-Kilometern ist der Traum von der Weltmeisterschaft wie weggeblasen. Ralf wird zwar Dritter, aber sein Bruder Michael und Rubens Barrichello gewinnen mit fast meilenweitem Vorsprung. Nach der ernüchternden Vorstellung von Imola hatte Ralf kurz die Konzentration verloren: Ein Fahrfehler in Barcelona ruiniert das Auto, an der Box sind die richtigen Reifen nicht da. In Montreal streikt die Tankanlage, das Gleiche passiert in Silverstone. Hockenheim war auch so ein Rennen: Alles paletti, relativ knapp hinter Michael auf Platz 2, dann kommt vier Runden vor Schluss über Boxenfunk der Befehl, noch einmal in die Box zu kommen. Luft musste in die pneumatische Ventilsteuerung nachgefüllt werden, sonst wär's zu einem Motorschaden gekommen. In Spa beim Losfahren nach einem Boxenstopp einen Bedienungsfehler gemacht, in Monza gibt der Motor seinen Geist auf, in Indy schießen Juan Pablo und Ralf sich gegenseitig ab. Und in Suzuka verendet der Motor ein paar Runden vor Schluss auf dem Weg aufs Podium.
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Die dritte Saison in britisch-bayerischer Partnerschaft ging Ralf fast übermütig an: Dass die Saison gleich mit einem spektakulären Crash beginnt, kann ihn nicht stoppen. Schwerer Unfall mit Barrichello? Wurscht, weitertesten, weiterarbeiten – das Team ist dran! Malaysia, Sieg - geht doch! Brasilien - auch vom neuen Ferrari lässt sich BMW-Williams nicht schocken. Da geht was! 

